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Energieinfos

 07.02.2026

Mehr Flüssiggas aus Katar: Was die Pläne der Bundesregierung für private Kunden bedeuten


atrego GmbH

Gasflamme am HerdDie Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz will die Energieversorgung Deutschlands weiter absichern und setzt dabei verstärkt auf Flüssiggas (LNG) aus Katar. Bei einer Reise in den Golfstaat hat Merz angekündigt, die bestehenden Lieferbeziehungen auszubauen und langfristig mehr LNG nach Deutschland zu holen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern zu verringern und die Versorgung auch in angespannten Marktlagen stabil zu halten.

Konkret geht es um langfristige Lieferverträge mit Katar, die ab 2026 greifen sollen. Katar zählt zu den weltweit größten Produzenten von Flüssigerdgas und gilt als verlässlicher Exporteur. Das Gas soll unter anderem über deutsche LNG-Terminals angelandet und in das europäische Gasnetz eingespeist werden.

Was bedeutet das für private Flüssiggaskunden?
Auch wenn LNG und klassisches Flüssiggas (Propan/Butan) unterschiedliche Produkte sind, hängen ihre Preise eng mit dem allgemeinen Gasmarkt zusammen. Eine bessere Versorgung mit Erdgas kann dazu beitragen, extreme Preissprünge zu vermeiden und den Energiemarkt insgesamt zu beruhigen. Davon profitieren mittelbar auch private Haushalte, die mit Flüssiggas heizen oder kochen.

Kurzfristig ist allerdings nicht mit sinkenden Preisen zu rechnen. Die Bundesregierung betont, dass es vor allem um Versorgungssicherheit geht – insbesondere für kalte Winter und geopolitisch unsichere Zeiten. Mittel- bis langfristig können zusätzliche LNG-Mengen aus Katar jedoch dazu beitragen, den Wettbewerbsdruck zu erhöhen und Preisspitzen abzufedern.


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